Inakzeptabel

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen, zu dessen Mitgliedern auch die Leibniz-Gemeinschaft zählt, hat die BILD-Zeitung für die Art ihrer Berichterstattung über einzelne Forschende kritisiert, die ihre Expertise zur Eindämmung der Corona-Pandemie einbringen. Die Forschenden würden dabei persönlich diffamiert sowie verantwortlich gemacht für Entscheidungen der Politik, heißt es in einer Stellungnahme der Allianz. Sie fordert mehr Sachlichkeit in Diskussion und Berichterstattung gerade in einer Krisensituation wie der aktuellen.

Den ausführlichen Aufruf der Allianz, den auch das DIfE als eines von 96 Leibniz-Instituten unterstützt, finden Sie hier.

 

Hintergrundinformation

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist ein Zusammenschluss der bedeutendsten Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Sie nimmt regelmäßig Stellung zu wichtigen Fragen der Wissenschaftspolitik. Der Wissenschaftsrat ist Mitglied der Allianz und hat für 2021 die Federführung übernommen. Weitere Mitglieder sind die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Fraunhofer Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina.


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