DIfE gratuliert Prof. Martina Brockmeier zum neuen Amt als Leibniz-Präsidentin

Die Agrarökonomin Prof. Martina Brockmeier hat am 1. Juli 2022 das Amt als Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft übernommen. Damit löst sie Prof. Matthias Kleiner ab, der die Leibniz-Gemeinschaft in den vergangenen acht Jahren gegenüber dem Bund, den Ländern, anderen Wissenschaftsorganisationen und der Öffentlichkeit repräsentiert hat. Die feierliche Amtsübergabe fand Ende Juni vor etwa 250 Gästen, darunter auch die Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger, im Berliner Futurium statt.

Gruppenbild von Martina Brockmeier, Bettina Stark-Watzinger (re.) und Katharina Fegebank (li.) vor einem Hintergrund mit dem Logo der Leibniz-Gemeinschaft und dem Schriftzug "Die beste der möglichen Welten".

Die neue Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft, Martina Brockmeier, mit Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (re.) und Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (li.).

Abschied nach acht Jahren erfolgreicher Arbeit

Prof. Matthias Kleiner, der nur per Video an der Feierstunde teilnehmen konnte, bedankte sich für zwei erfolgreiche Amtsperioden als Leibniz-Präsident: „Es war ein Privileg, acht Jahre Präsident dieser Wissenschaftsorganisation besonderen Typs zu sein. Wir haben Vieles gewagt und Vieles gewonnen, vor allem aber eines: mehr Gemeinschaft!“

Das bestätigt auch Dr. Birgit Schröder-Smeibidl, die als Administrativer Vorstand am DIfE und Leiterin des Verwaltungsausschusses der Leibniz-Gemeinschaft, ebenfalls an der Amtsübergabe teilnahm: „Matthias Kleiner hat sich sehr für die Leibniz-Gemeinschaft stark gemacht und die Sichtbarkeit national und international enorm erhöht. Leibniz ist dank ihm ein nicht mehr wegzudenkender Partner in der Allianz der Forschungsorganisationen.“

Erste Frau im Amt

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hob in ihrer Rede hervor, dass Prof. Martina Brockmeier seit dem Bestehen der Leibniz-Gemeinschaft die erste Frau ist, die das Präsidentenamt innehat. „Ich wünsche mir, dass sich in der deutschen Forschungslandschaft auch jenseits der großen Wissenschaftsorganisationen viele Nachahmerinnen finden.“

Martina Brockmeier, die im November 2021 mit großer Mehrheit bei der Mitgliederversammlung zur Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft gewählt wurde, ist seit 2009 Professorin für Internationalen Agrarhandel und Welternährungswirtschaft an der Universität Hohenheim.

Martina Brockmeier lächelt in die Kamera und präsentiert einen großen Leibniz-Keks.
Prof. Martina Brockmeier, neue Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft, bei der feierlichen Amtseinführung im Berliner Futurium.

Gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern

„Die Leibniz-Gemeinschaft für ihren Beitrag zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen noch stärker, resilienter, agiler und innovativer zu machen, also ein Katalysator für all dies sein zu dürfen, ist mir eine Herzensangelegenheit.“, sagte Brockmeier in ihrer Antrittsrede. „Gemeinsam können wir uns so noch intensiver als heute den relevanten Themen widmen: Klimawandel, Gesundheit, Ernährungssicherheit, Technologische Souveränität oder gesellschaftlicher Zusammenhalt und Vieles mehr.“

Der wissenschaftliche Vorstand des DIfE, Prof. Dr. Tilman Grune, freut sich ebenso wie Dr. Schröder-Smeibidl auf die bevorstehende Zusammenarbeit mit der neuen Leibniz-Präsidentin. „Wir gratulieren Martina Brockmeier herzlich zu ihrem neuen Amt. Durch ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich Agrar- und Ernährungsforschung steht sie den Arbeitsfeldern des DIfE inhaltlich sehr nahe. Wir sind gespannt, welche Schwerpunkte sie in ihrer Amtsperiode setzen wird.“

Birgit Schröder-Smeibidl, die seit November 2019 als Vorsitzende des Gremiums aller administrativen Vorstände und Verwaltungsleiter*innen auch Mitglied des Leibniz-Präsidiums ist, fügt hinzu: „Als Sprecherin des Verwaltungsausschusses wünsche ich mir, dass insbesondere die Forderung nach Klimaneutralität der Institute, deren Umsetzung hohe Investitionen und Fördergelder erfordern wird, eine größere Rolle bei den Diskussionen im Präsidium spielt. Ich habe Prof. Brockmeier bereits als lösungsorientierte Kommunikationsexpertin kennengelernt und bin sehr zuversichtlich, dass wir auch bei den Infrastrukturthemen und den zukünftigen administrativen Herausforderungen konstruktiv zusammenarbeiten werden.“

 

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