Administrativer Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung geht in den Ruhestand

Potsdam-Rehbrücke – Am 1. August 2011 wird die promovierte Biochemikerin und diplomierte Verwaltungswirtin Dr. Ilka Grötzinger den derzeitigen administrativen Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), Dr. Hartmut Schulz, ablösen. Dr. Schulz wird nach fast 15 Jahren Tätigkeit am DIfE in den wohlverdienten Ruhestand eintreten.

„Herr Dr. Schulz hat wesentlichen Anteil an der überaus positiven Entwicklung des Instituts. Er hat den administrativen Bereich des DIfE viele Jahre hervorragend geleitet und optimale Bedingungen für die Wissenschaftler geschaffen. Für seine große Leistung und die langjährige, sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit danke ich ihm ganz außerordentlich“, sagt Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des zur Leibniz-Gemeinschaft gehörigen Instituts.

Zur Person von Dr. Hartmut Schulz
Dr. Hartmut Schulz wurde am 08. Juli 1946 in Jüdenberg/Sachsen-Anhalt geboren. Er hat an der Technischen Hochschule Magdeburg Physik studiert und wurde 1985 an der Friedrich-Schiller Universität Jena mit einer Arbeit zur Technologie der Kristallbearbeitung zum Dr.-Ing. promoviert. Von 1970 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften, zuletzt am Zentralinstitut für Elektronenphysik in Berlin. Im Sommer 1990 wechselte er in die Wissenschaftsverwaltung und baute im Herbst in der Funktion eines stellvertretenden Geschäftsführers aus der Akademieleitung die später als KAI (Koordinierungs- und Aufbauinitiative für die Forschung in den Neuen Bundesländern und Berlin) bekannt gewordene Transformationseinrichtung auf. Nachdem KAI ihren Auftrag weitgehend erfüllt hatte, wechselte er 1994 als administrativer Geschäftsführer in das Institut für Angewandte Chemie Berlin-Adlershof e.V. Seit Dezember 1996 ist er administratives Vorstandsmitglied des DIfE.

Zur Person von Dr. Ilka Grötzinger
Dr. Ilka Grötzinger hat an der Humboldt-Universität zu Berlin Biochemie studiert und wurde dort 1997 mit einer Arbeit zur Molekularen Epidemiologie von Influenzaviren zum Dr. rer. nat. promoviert. Zusätzlich schloss sie 1999 ein Studium an der Berliner Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege als Diplom-Verwaltungswirtin/FH ab. Wichtige Stationen ihrer beruflichen Karriere waren die Leitung der Koordinationsstelle des BioProfils Nutrigenomik Potsdam/Berlin (2002 – 2006), die Tätigkeit als Referentin im Referat Biotechnologische Innovation, Nanotechnologie und Gentechnik des Bundesministeriums für Gesundheit (2006 – 2011) und zuletzt als Referentin im Referat Gesundheitswirtschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ab dem 1. August 2011 wird sie die Nachfolge von Herrn Dr. Schulz antreten.

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