Forschungsthemen

  • Klinische Psychologie
  • Essstörungen
  • Körperbild
  • Körperbesitz
  • Virtuelle Realität
  • Neurowissenschaften

 

Kurzprofil

Seit Oktober 2020 ist Stefania Cionca Doktorandin des Einstein-Zentrums für Neurowissenschaften in der Abteilung Neurowissenschaft der Entscheidung und Ernährung am DIfE.
Ihre Forschung zielt darauf ab, durch die Kombination von Methoden aus der Psychologie und den Neurowissenschaften wahrgenommene Verzerrungen des Körperbildes bei Menschen mit Essstörungen besser zu verstehen. Dazu verwendet sie das Ganzkörper-Illusions-Verfahren (full-body illusion), bei dem die Teilnehmenden einen virtuellen Körper durch Exposition in der virtuellen Realität verkörpern. Sie möchte damit die neuronalen Korrelate des Ganzkörperbesitzes durch Neuroimaging-Methoden identifizieren. Darüber hinaus erforscht Stefania Cionca, wie diese Verkörperung das eigene Körperbild verändern kann und wie sich dies auf die Symptome von Essstörungen und die mit dem Körperbild verbundenen Einstellungen auswirken kann.

Nach ihrem Bachelorstudium in Psychologie absolvierte Stefania an der Babes-Bolyai Universität in Rumänien ihren Master in klinischer Psychologie, psychologischer Beratung und Psychotherapie, mit der Spezialisierung auf kognitive Verhaltenstherapie. Während ihres Masterstudiums nutzte sie unter der Aufsicht von Prof. Dr. Daniel David und Dr. Silviu Matu eine Intervention in der virtuellen Realität, um Körperbildverzerrungen bei Frauen mit Essstörungen zu reduzieren.