NAKO Gesundheitsstudie 

Die 2014 gestartete NAKO Gesundheitsstudie ist eine deutschlandweite Langzeit-Bevölkerungsstudie, an der insgesamt 200.000 zufällig ausgewählte Männer und Frauen im Alter von 20 bis 69 Jahren teilnehmen. Sie werden an 18 Studienzentren umfassend untersucht und bis zu 30 Jahre lang nachbeobachtet. Ziel ist es, die Ursachen typischer Volkskrankheiten wie Diabetes, Krebs und Demenz zu erforschen, um neue Präventions- und Behandlungsstrategien zu entwickeln. Initiator der großangelegten Studie ist ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen, bestehend aus der Leibniz-Gemeinschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft und verschiedenen Universitäten.
 

Die NAKO und das DIfE

Das vom DIfE seit 2015 geleitete NAKO-Studienzentrum Berlin-Süd/Brandenburg befindet sich in Steglitz und untersucht insgesamt 10.000 Probandinnen und Probanden. Die Teilnehmenden geben Blut- und Urinproben ab, werden umfangreichen Tests unterzogen und zu ihrer Lebensweise befragt. Das DIfE hat eine führende Rolle für die Untersuchungsmodule, die das Ernährungsverhalten und die körperliche Aktivität erfassen. Es entwickelte dafür bereits in der Pilotphase entsprechende Erhebungsinstrumente und statistische Analysemethoden. In der Hauptphase trägt es für diese Themenbereiche die Verantwortung und leitet die entsprechenden Kompetenzgruppen. 

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie: Offene Briefe an die NAKO Teilnehmerinnen und Teilnehmer

 

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