Zur Corona-Lage am DIfE

Auch wenn es am DIfE glücklicherweise nach wie vor keine bestätigten Infektionsfälle gibt, sieht sich das Institut veranlasst, auf die aktuell steigenden Zahlen von COVID-19-Infektionen zu reagieren und die Sicherheitsmaßnahmen wieder zu erhöhen. Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr hat der Vorstand in enger Zusammenarbeit mit allen zentralen Infrastruktureinheiten und den leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zahlreiche Maßnahmen zur Umsetzung eines Sicherheitskonzepts festgelegt, um das Arbeiten am DIfE solange wie möglich in einem gesicherten Normalbetrieb aufrechtzuerhalten. „Es ist uns wichtig, dass wir in der aktuellen Lage angemessen und mit Augenmaß strategisch so agieren, dass wir einerseits die Gesundheit unserer Beschäftigten, Studienteilnehmenden und externen Gäste schützen und andererseits die Forschungsarbeit weitestgehend aufrecht erhalten“, sind sich Dr. Birgit Schröder-Smeibidl, administrativer Vorstand, und Professor Tilman Grune, wissenschaftlicher Vorstand am DIfE, einig.

Illustration, die die Morphologie von Coronaviren zeigt.

Illustration des Coronavirus (Foto: CDC auf Unsplash)

Mobiles Arbeiten und digitale Formate

Um die Gesundheit der DIfE-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu schützen und die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wird wieder verstärkt von zuhause gearbeitet. „Diese von der Bundesregierung empfohlene Maßnahme sehen wir als sehr wichtig für uns an, weil viele Beschäftigte mit dem öffentlichen Personennahverkehr u. a. aus Berlin ans DIfE kommen“, so Dr. Birgit Schröder-Smeibidl. Der regelmäßige Kontakt und Austausch mit den Vorgesetzten und den Kolleginnen und Kollegen wird per E-Mail, Telefon oder Videokonferenzräumen sichergestellt. Auch die regelmäßigen Seminare der Promovierenden sowie andere Veranstaltungen finden nun vermehrt digital statt.

Studienschwester untersucht Probanden unter coronabedingten Schutzmaßnahmen.
Untersuchungen im Humanstudienzentrum erfolgen coronabedingt unter strengen Schutzmaßnahmen. (Foto: S. Ruprecht/DIfE)

Studiendurchführung ist sichergestellt

Alle Untersuchungen innerhalb der Humanstudien am DIfE laufen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen weiter. „Jede Studienschwester untersucht pro Tag nur einen Probanden. Wir treffen alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen und informieren vorab unsere Teilnehmenden ausführlich darüber. Der direkte und ehrliche Austausch mit unseren Studienteilnehmenden zu ihren Ängsten liegt uns dabei sehr am Herzen“, so Dr. Manuela Bergmann, Leiterin des Humanstudienzentrums am DIfE. Auch die Rekrutierung neuer Probandinnen und Probanden wird mit Bedacht fortgeführt. Studieninteressierte können sich auf der DIfE-Website über aktuelle Studien informieren.

Die Untersuchungen der Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie im NAKO-Studienzentrum in Berlin-Steglitz wurden nach einer 3-monatigen Pause im Juli wieder aufgenommen. Durch regelmäßige Briefe werden die NAKO-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer über die wichtigsten Geschehnisse und Maßnahmen informiert. „Sofern eine Kontinuität des Untersuchungsprogramms auch während der Pandemie gegeben ist, trägt die NAKO Gesundheitsstudie dazu bei, Daten und Erkenntnisse über die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu generieren. Die NAKO Studienzentren können daher analog zu anderen öffentlichen Einrichtungen betrachtet werden, deren Betrieb relevant ist und solange wie möglich aufrechterhalten werden sollte“, so Dr. Sylvia Gastell, Leiterin des vom DIfE betriebenen NAKO-Studienzentrums Berlin-Süd/Brandenburg. Die NAKO hat in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut umfangreiche präventive Schutz- und Hygienevorkehrungen ergriffen, die bei weitem über dem Standard vergleichbarer Einrichtungen liegen.

Sofern eine Kontinuität des Untersuchungsprogramms auch während der Pandemie gegeben ist, trägt die NAKO Gesundheitsstudie dazu bei, Daten und Erkenntnisse über die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu generieren.
Dr. Sylvia Gastell, Leiterin des NAKO Studienzentrums Berlin-Süd/Brandenburg

AHA-Regel gilt auch am DIfE

Jeder, der das Institut betritt, ist dazu aufgefordert, einen Mund-Nasen-Schutz in allen öffentlichen Verkehrsräumen zu tragen und einen Abstand von mind. 1,5 m zu wahren. An den Eingängen sowie auf den sanitären Einrichtungen sind zudem Handdesinfektionsspender installiert. Regelmäßiges Lüften und die Reinigung aller relevanten Ober- und Kontaktflächen werden ebenfalls durchgeführt. „Wir haben auch die maximal zulässige Personenanzahl für unsere Konferenz-Räume angepasst, so dass immer ausreichend Abstand bewahrt werden kann“, so Schröder-Smeibidl.

Gemeinsam gegen Corona

„Wir danken allen für ihren rücksichtsvollen Umgang miteinander. Wenn wir uns alle an die Regeln halten, tragen wir wesentlich dazu bei, die Infektionsketten zu unterbrechen und einen vollständigen Lockdown wie im Frühjahr zu verhindern. Nur gemeinsam meistern wir diese Herausforderung“, so Dr. Birgit Schröder-Smeibidl.

Kantine weiterhin geöffnet

Die DIfE-Kantine versorgt nicht nur die DIfE-Mitarbeitenden, sondern wird auch von externen Gästen genutzt. Diese können von Mo-Fr in der Zeit von 12:45 bis 14 Uhr getrennt von den DIfE-Beschäftigten vor Ort essen oder das Mittagsessen mit nach Hause nehmen.


Pressekontakt

Sonja Schäche

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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