Forschungsministerin Dr. Manja Schüle besucht das DIfE

Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg, hat am 7. September gemeinsam mit Katrin Pörksen, Vertreterin der MWFK-Fachabteilung „Außeruniversitäre Forschung“, das DIfE besucht. Sie informierten sich über das Neubauprojekt, die Weiterentwicklung des Campus und aktuelle Forschungsprojekte.

Die Forschungsministerin Dr. Manja Schüle mit Dr. Birgit Schröder-Smeibidl während der Baustellenbesichtigung des Neubauprojekts (Foto: DIfE)

Der Besuch der Ministerin startete mit einem Rundgang über das DIfE-Gelände. Erste Station: die Baustelle des Neubauprojekts Gerty-Cori-Haus. „Das neue Gebäude spielt eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung des Standorts Rehbrücke. Es ermöglicht uns, Forschungsaktivitäten auszubauen und langfristig zu sichern. Darum freue ich mich besonders, dass wir mit den Bauarbeiten so gut vorankommen“, erklärte Dr. Birgit Schröder-Smeibidl, administrativer Vorstand des DIfE, mit Blick auf die fast fertiggestellte Fassade des Gerty-Cori-Hauses.

Von der Baustelle aus führte der Rundgang direkt in das Labor von Professor Tim J. Schulz, Preisträger des renommierten Paul Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Nachwuchspreises. „Tim Schulz hat mit seiner exzellenten Arbeit einen großen Beitrag zum Verständnis der Fettzellentwicklung und -funktion geleistet“, sagte Tilman Grune, wissenschaftlicher Vorstand des DIfE. „Seine Erkenntnisse sind nicht nur aus ernährungsphysiologischer Sicht relevant, sondern auch aus medizinischer Sicht, denn sie zeigen neue Wege auf, bedeutende Volksleiden wie Adipositas, aber auch damit verbundene Krankheiten wie altersbedingte Knochenbrüche, besser zu therapieren.“ In einem Kurzvortrag stellte Schulz die neuesten Erkenntnisse zum Einfluss von Ernährung und Alter auf das Fettgewebe vor.

Das DIfE forscht an vielen Zukunftsfragen. Mit seiner exzellenten experimentellen und anwendungsorientierten Grundlagenforschung trägt es maßgeblich dazu bei, die Ernährungswissenschaft voranzutreiben.
Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Manja Schüle informierte sich bei einem Rundgang im Labor von Professor Tim J. Schulz über aktuelle Forschungsprojekte (Foto: DIfE)

Abgerundet wurde der Besuch der Ministerin durch ein einstündiges Gespräch mit den DIfE-Vorständen. Neben den drei Forschungsschwerpunkten Adipositas und Typ-2-Diabetes, Ernährung und gesundes Altern sowie Nahrungsauswahl und Ernährungsverhalten, stellte Professor Tilman Grune die unterschiedlichen Abteilungen und Forschungsgruppen des DIfE vor. Er verdeutlichte, dass am DIfE angewandte Grundlagenforschung mit translationalem Ansatz zur Lösung dringender gesellschaftlicher Probleme durchgeführt wird. „Was uns aktuell wirklich bewegt, ist die Nachhaltigkeit, insbesondere, dass Nahrungsmittel gemäß verlässlichen Ernährungsempfehlungen klimafreundlich erzeugt werden.“ Dr. Birgit Schröder-Smeibidl ergänzte: „Zukunftsfragen werden wir nur über Forschung lösen können. Dafür ist es wichtig, dass wir Skepsis und Distanzierung gegenüber der Wissenschaft überwinden und in einen Dialog eintreten.“

Abschließend würdigte Dr. Manja Schüle das DIfE als Leuchtturm der Ernährungsforschung im Land: „Das DIfE forscht an vielen Zukunftsfragen. Mit seiner exzellenten experimentellen und anwendungsorientierten Grundlagenforschung trägt es maßgeblich dazu bei, die Ernährungswissenschaft voranzutreiben.“


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