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Dr. Manuela Bergmann

Gabriele Weeske
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Stand: 29.03.2017 03:25:23

In der Biomaterialbank werden biologische Proben in flüssigem Stickstoff gelagert. (© Till Budde/DIfE)

Humanstudienzentrum (HSZ)

Kurzprofil

Das Humanstudienzentrum (HSZ) hat die Aufgabe, Forschende des DIfE bei der Durchführung von Studien am Menschen zu unterstützen. Insbesondere berät es die Forscher hinsichtlich der Abläufe und Methoden, die bei der Umsetzung epidemiologischer, experimenteller oder auch klinischer Studien benötigt werden: Workflowmanagement, Probandenmanagement, Datenmanagement und dem Betreiben einer Biomaterialbank. Zudem berät es die Wissenschaftler bei der Erstellung des Studiendesigns und der Anfertigung von Dokumenten und Anträgen. Dabei stellt das HSZ hohe ethische Standards sicher und gewährleistet, dass die Rechte der Probanden im Zusammenhang mit dem Datenschutz gewahrt bleiben. Hinsichtlich der administrativen Abläufe koordiniert das Studiensekretariat des HSZ sowohl alle wissenschaftlichen Projekte innerhalb des DIfE als auch Kooperationsprojekte mit externen Partnern.
 
Die Arbeitsschwerpunkte des HSZ erstrecken sich somit von der methodisch-wissenschaftlichen Begleitung bis hin zur organisatorischen Durchführung der Studien.
 
Das HSZ ist in vier Einheiten unterteilt: Vertrauensstelle, Untersuchungszentrum, Datenzentrum und Biomaterialbank. Sie kommen je nach benötigter Leistung zum Einsatz. Zum Beispiel wird bei Studien, die komplett vom HSZ durchgeführt werden, das Probandenmanagement durch die Vertrauensstelle abgewickelt, während im Untersuchungszentrum die Umsetzung der Studienprotokolle erfolgt. Das Datenzentrum stellt Erhebungsinstrumente wie beispielsweise Fragebögen bereit und gewährleistet die Datenerhebung und den Datenfluss. Schließlich ist die Biomaterialbank die Einheit, die sich nach der Gewinnung der biologischen Proben um die Aufbereitung und Einlagerung kümmert.
 
Darüber hinaus werden Datensätze und biologische Proben für die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen von DIfE-Wissenschaftlern und ihren Kooperationspartnern aus anderen wissenschaftlichen Institutionen zur Verfügung gestellt. Zurzeit sind das hauptsächlich Daten und Bioproben aus der EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Potsdam-Studie, die als große Kohortenstudie Anfang der 90er Jahre gestartet ist. Die Nutzung von Daten und Proben dieser Studie ist an eine positive Bewertung eines Analyseplans durch ein Gremium gebunden.
 
Das HSZ hat einen wissenschaftlichen Beirat, bestehend aus dem Vorstand des DIfE sowie leitenden Wissenschaftlern, deren Forschung auf Humanstudien basiert. Der Beirat tagt vierteljährlich und berät das HSZ bei strategischen Entscheidungen.

© 2017 DIfE - Deutsches Institut für Ernährungsforschung. Alle Rechte vorbehalten. // Stand 07.02.2017