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Stand: 18.12.2017 17:44:35

Malaria in der Schwangerschaft: Mögliche Ursache für Stoffwechselstörungen bei den Nachkommen

Forschungshighlight vom 18.08.2017

Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Malaria in der Schwangerschaft und dem späteren Auftreten von Stoffwechselstörungen bei den Nachkommen. Hierzu zählen ein gestörter Zuckerstoffwechsel und Bluthochdruck. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Abteilung Molekulare Epidemiologie, nachdem sie die Daten einer im Jahr 2000 gestarteten Gesundheitsstudie in Ghana/Westafrika zusammen mit anderen Wissenschaftlern aus Ghana und der Charité – Universitätsmedizin Berlin ausgewertet haben. An der Untersuchung nahmen 155 Mutter-Kind-Paare teil. Die an der Studie beteiligten Wissenschaftler sind sich einig, dass das Studienergebnis schon heute ein weiteres Argument dafür sei, die Malariaprävention und -therapie zu verstärken, um auch den in der Bevölkerung immer häufiger auftretenden Diabetes- und Bluthochdruckerkrankungen zu begegnen.

Literatur: Bedu-Addo, G., Alicke, M., Boakye-Appiah, J. K., Abdul-Jalil, I., van der Giet, M., Schulze, M. B., Mockenhaupt, F. P., Danquah, I.: In utero exposure to malaria is associated with metabolic traits in adolescence: The Agogo 2000 birth cohort study. J. Infect. 75, 455-463 (Open Access) (2017).

© 2017 DIfE - Deutsches Institut für Ernährungsforschung. Alle Rechte vorbehalten. // Stand 24.11.2017

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