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Stand: 21.11.2017 11:21:19

Image Molekulare Toxikologie

Abteilung Molekulare Toxikologie (MTOX)

Projekte

Zusammenfassung

Es ist heute anerkannt, dass oxidativer Stress eine wichtige Rolle bei der zellulären Alterung sowie bei zahlreichen krankhaften Prozessen spielt und dass Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper kontinuierlich zur Bildung von reaktiven Sauerstoffverbindungen (reactive oxygen species – ROS) führen. Normalerweise sind Zellen in der Lage, auftretende ROS zu neutralisieren. Überschreitet die Menge an gebildeten ROS das physiologische Maß, führt dieser „oxidative Stresszustand“ zu Schäden an Makromolekülen wie DNA, Lipiden und Proteinen. Diese Schäden können ebenfalls durch pathologische Veränderungen entstehen, die wiederum oxidativen Stress auslösen können, wie beispielsweise ein krankhaft erhöhter Blutzucker (Hyperglykämie). Hier steht die spontane Reaktion von Glukose mit Proteinen im Fokus, bei der sich modifizierte Proteine (advanced glycation end products – AGEs) bilden, die häufig funktionslos sind. Normalerweise baut die Zelle diese oxidativ geschädigten/modifizierten Proteine ab. Bei verschiedenen Stoffwechselsituationen, bei Erkrankungen oder im Alter ist dieser Schutzmechanismus beeinträchtigt und modifizierte Proteine akkumulieren und stören zelluläre Funktionen. Wir untersuchen daher die Ursachen und Folgen der Schädigung von intra- und extrazellulären Proteinen und wie sich solche Proteinschäden vermeiden lassen.

Insbesondere erforschen wir, wie (alternde) Zellen mit oxidativ geschädigten oder modifizierten Makromolekülen umgehen und wie die Ernährung diese Prozesse günstig beeinflussen kann.

© 2017 DIfE - Deutsches Institut für Ernährungsforschung. Alle Rechte vorbehalten. // Stand 20.07.2017