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Prof. Dr. Matthias Schulze Publikationen (ORCiD)
Susanne Böttcher
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Stand: 18.12.2017 17:39:46

Image Molekulare Epidemiologie

Abteilung Molekulare Epidemiologie (MEP)

Kurzprofil

Forschungsgebiet

Die Abteilung Molekulare Epidemiologie untersucht mit epidemiologischen Methoden die Beziehungen zwischen Ernährung, Lebensstil, biochemischen und genetischen Markern und dem Auftreten des Typ-2-Diabetes.

Hintergrund

Diabetes mellitus ist eine chronische Störung des Glukosestoffwechsels und die wichtigste Ursache vermeidbarer Erblindungen und nicht-traumatischer Amputationen der unteren Extremitäten. Zudem ist Diabetes mellitus eine Hauptursache der koronaren Herzerkrankung und eines dauerhaften Nierenversagens. Die Ätiologie der Erkrankung aufzuklären und Präventionsstrategien zu entwickeln, sind wichtige Ziele der Gesundheitswissenschaften. Beobachtungs- und Interventionsstudien legen hier nahe, dass etliche Ernährungsfaktoren das Risiko für die Erkrankung beeinflussen, unabhängig vom Einfluss der Ernährung auf das Körpergewicht.

Die Abteilung ist (ebenso wie die KLE und DIAB) Mitglied im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD). Das DZD wurde 2009 als eines von sechs Gesundheitszentren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert und stellt einen nationalen Forschungsverbund dar, in dem Grundlagenforscher, Kliniker und Epidemiologen eng zusammen arbeiten, um interdisziplinär die Ursachen des Diabetes zu klären und individualisierte Präventionen und Therapieansätze zu entwickeln.

Ziel

Ziel der Abteilung Molekulare Epidemiologie ist es, die Beziehungen zwischen Ernährung und Lebensstil und dem Auftreten des Typ-2-Diabetes und seiner Folgeerkrankungen zu untersuchen. Dabei basiert das Forschungskonzept auf der Annahme, dass diese Erkrankungen durch ein Zusammenspiel von genetischen Faktoren und Lebensstileigenschaften entstehen. Gegenstand der Forschung sind insbesondere:

• das Zusammenspiel zwischen Ernährungsfaktoren und metabolischen Markern sowie Gen-Umwelt-Interaktionen in der Entstehung des Typ-2-Diabetes,

• Möglichkeiten der Diabetes-Risikoprädiktion und

• die Bedeutung der Ernährung für mikro- und makrovaskuläre Komplikationen des Typ-2-Diabetes.

© 2017 DIfE - Deutsches Institut für Ernährungsforschung. Alle Rechte vorbehalten. // Stand 12.10.2017

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