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Stand: 23.01.2018 16:48:17

Image Herz-Kreislauf-Epidemiologie

Arbeitsgruppe Herz-Kreislauf-Epidemiologie (HKE)

Die Arbeitsgruppe ist mit dem Ausscheiden der Arbeitsgruppenleiterin PD Dr. Cornelia Weikert zum 15.08.2015 geschlossen worden.

Die Arbeitsgruppe hat sich mit den folgenden Forschungsschwerpunkten
beschäftigt:

Kurzprofil

Forschungsgebiet

Die Arbeitsgruppe Herz-Kreislauf-Epidemiologie untersucht Zusammenhänge zwischen Ernährungsfaktoren, Biomarkern, genetischen Varianten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der EPIC-Potsdam-Studie. Neben ätiologischen Fragestellungen steht die Verbesserung der Prädiktion von kardiovaskulären Erkrankungen unter Einbeziehung von Lebensstil und insbesondere Ernährungsfaktoren im Vordergrund.

Hintergrund

Verbesserungen in Prävention und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben in den letzten Jahren die Lebenserwartung der Menschen ansteigen lassen. Jedoch stehen kardiovaskuläre Erkrankungen nach wie vor an der Spitze der Todesursachenstatistik und zählen zu den wichtigsten Ursachen für Hospitalisierungen in Deutschland. Zu einem Großteil können klassische Risikofaktoren wie Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Bluthochdruck und Rauchen die Entstehung dieser Krankheiten erklären. Jedoch tragen auch etliche Patienten keinen einzigen dieser bekannten Risikofaktoren.

Ziel

Das Ziel der Arbeitsgruppe ist es, unter Anwendung epidemiologischer und statistischer Methoden:

• Zusammenhänge zwischen ausgewählten neuen metabolischen Markern und dem Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und/oder Herzinsuffizienz aufzuzeigen und somit einen Beitrag zur Aufklärung grundlegender Pathomechanismen in der Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen zu leisten,

• die Bedeutung der Ernährung als Einflussfaktor sowohl im Bereich der Primär- als auch Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen weiter aufzuklären,

• die Vorhersage von kardiovaskulären Erkrankungen unter Berücksichtigung von Lebensstilfaktoren zu verbessern.

Die Arbeitsgruppe arbeitet aktiv im Forschungsprogramm „Kardiovaskuläre Prävention“ des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung e. V. (DZHK) mit. Sie ist zudem eingebunden in das europaweite EPIC-Heart-Konsortium, das Analysen zu Risikofaktoren des Herzinfarkts auf europäischer Ebene durchführt.

© 2018 DIfE - Deutsches Institut für Ernährungsforschung. Alle Rechte vorbehalten. // Stand 12.01.2018

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