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Max-Rubner-Laboratorium (MRL)
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Die zentrale Tierhaltung des DIfE ist im Max-Rubner-Laboratorium (MRL)
untergebracht, wo wissenschaftliche´Fragestellungen der einzelnen
Abteilungen und Arbeitsgruppen mit Hilfe von Tiermodellen bearbeitet
werden. Der Aufbau des Hauses ermöglicht die Haltung der Versuchstiere
(vorwiegend Maus und Ratte) unter standardisierten Umgebungs und Hygienebedingungen.
Eine Beeinflussung der Versuchsergebnisse durch einen unkontrollierten
Status der Tiere ist daher weitestgehend auszuschließen. Ferner
reduzieren modernste Haltungs- und Messtechniken sowie eine intensive
Betreuung durch qualifiziertes und verantwortungsvolles Pflegepersonal
die Belastung der Tiere auf ein Minimum.
Tierschutzbeauftragte, Fachtierärzte und Fachwissenschaftler für
Versuchstierkunde beraten die experimentell tätigen Wissenschaftler
in Fragen der Antragstellung und Versuchsplanung und unterstützen
sie bei der Durchführung ihrer Untersuchungen. Speziell geschulte
Biologielaboranten tragen durch praktische Hilfe ebenso zum Gelingen
der Studien bei.
Neben den eigentlichen Tierhaltungsräumen beherbergt das Haus eine
Reihe von Funktionsräumen, die in direktem Zusammenhang mit den
Tierexperimenten stehen und der Umsetzung der nachstehend genannten
Techniken dienen:
Spezielle Techniken im MRL
- Energie- und Substratumsatzmessungen (indirekte Kaloriemetrie) bei
verschiedenen Umgebungstemperaturen
- Stoffwechseluntersuchungen in Stoffwechselkäfigen
- Zeitliche und quantitative Erfassung der Nahrungs- und Wasseraufnahme
sowie Nahrungspräferenzen
- Messung der Körpertemperatur und der Aktivität
- Bestimmung der Körperzusammensetzung am lebenden Tier mit Hilfe
von Röntgenstrahlung (DEXA) sowie Kernspin (NMR)
- Transponder- und Minipumpenimplantation, dadurch kontinuierliche
Messung verschiedener Parameter sowie kontinuierliche Wirkstoffapplikation
- Generierung, Zucht und Haltung keimfreier Ratten
- Zucht von genetisch kontrollierten Spezialstämmen der Maus
- Herstellung und Pelletierung spezieller Futtermischungen
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| Eingang
zum Max-Rubner-Labor |
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