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30.09.09 Potsdam: Annette Schürmann-Bartsch nimmt Ruf auf die W3-Professur „Experimentelle Diabetologie“ an
Besonders der Typ-2-Diabetes (Alterszucker) sei mit rund sechs Millionen Fällen in Deutschland eine der häufigsten Erkrankungen und zähle aus volkswirtschaftlicher Sicht zu den teuersten chronischen Leiden, sagt Schürmann-Bartsch. Da die Zahl der Menschen mit Diabetes stetig steigt, sei die Wissenschaft mehr denn je gefordert, neue Wege zu finden, diesem Trend entgegenzuwirken. Hierzu soll nun auch die Forschungsarbeit der neuen DIfE-Abteilung „Experimentelle Diabetologie“ beitragen. Das DIfE ist Mitglied des am 1. Juli 2008 von der Leibniz-Gemeinschaft gegründeten Forschungszentrums für Diabetes und Stoffwechselerkrankungen, an dem auch das Deutsche Diabetes-Zentrum in Düsseldorf und das Universitätsklinikum Tübingen beteiligt sind. Die intensive Kooperation der drei Einrichtungen wird dazu beitragen, schneller Fortschritte in der Vorhersage, Vorbeugung und Therapie der Erkrankung zu erzielen. Zur Person von Frau Professor Schürmann-Bartsch:
Weitere Zusatzinformationen:Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erforscht die Ursachen ernährungsbedingter Erkrankungen, um neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Forschungsschwerpunkte sind dabei Adipositas (Fettsucht), Diabetes und Krebs. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 6.500 Wissenschaftler, davon wiederum 2.500 Nachwuchswissenschaftler. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de pearls - Potsdam Research Network Kontakt:Prof. Dr. Annette Schürmann-Bartsch Dr. Gisela Olias
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