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20.07.09
Bundesministerin Schavan und Ministerin Wanka besuchen das Deutsche
Institut für Ernährungsforschung
Potsdam-Rehbrücke – Bundesforschungsministerin Prof. Dr.
Annette Schavan wird am Donnerstag, den 23. Juli 2009, zusammen mit
Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka das Deutsche Institut
für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) besuchen.
Geplant ist ein Rundgang durch das Institut zusammen mit Prof. Dr. Dr.
Hans-Georg Joost, dem wissenschaftlichen Direktor, und Dr. Hartmut Schulz,
dem administrativen Direktor des DIfE. Beide Ministerinnen werden Gelegenheit
haben, einen Einblick in die Forschung des Instituts zu bekommen. Bei
dieser steht die Beziehung zwischen Ernährung und Gesundheit im
Vordergrund. Beispielsweise haben Wissenschaftler/innen des DIfE kürzlich
zwei Risikogene identifiziert, die für Übergewicht und Diabetes
eine Rolle spielen. Beide Gene liefern schon jetzt gute Ansatzpunkte
für die Entwicklung neuer Strategien in Prävention und Therapie.
Im Rahmen des Besuchs wird zudem eine Nachwuchswissenschaftlerin über
die Geschmacksforschung des Instituts berichten, die auch vom BMBF gefördert
wird. Mithilfe molekularbiologischer Methoden und Sensoriktests untersuchen
Forscher/innen des Instituts, wie Nahrungsmittelpräferenzen entstehen.
Dabei stehen besonders der Bitter-, Süß- und Salzgeschmack
im Fokus der Forschung.
Zu dem Rundgang sind auch Pressevertreter herzlich eingeladen. Die
Ministerinnen werden gegen 10:00 Uhr am DIfE-Hauptgebäude, Arthur-Scheunert-Allee
114-116, 14558 Nuthetal eintreffen.
Hintergrundinformation:
Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke
(DIfE) ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erforscht die Ursachen
ernährungsbedingter Erkrankungen, um neue Strategien für Prävention,
Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Forschungsschwerpunkte
sind dabei Adipositas (Fettsucht), Diabetes und Krebs.
Inklusive der Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten hat
das DIfE 289 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon sind 123 Wissenschaftler
- davon sind wiederum 63 Doktoranden. Der Anteil der weiblichen Wissenschaftler
ist sehr hoch und liegt bei etwa 70 Prozent.
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute
und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte
Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial-
und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute
arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher
Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft
daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.200
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 6.500 Wissenschaftler,
davon wiederum 2.500 Nachwuchswissenschaftler. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de
Kontakt:
Dr. Gisela Olias
Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Potsdam-Rehbrücke
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
14558 NuthetalTel.: +49(0)33 200-88 278/335
Fax: +49(0)33 200-88 503
E-Mail: olias@dife.de
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