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DIfE - Pressekonferenz

Im Rahmen des Diabetes-Symposiums

 

 

Am 14. und 15. Februar 2008 treffen sich am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) führende Wissenschaftler und Mediziner, wie der Leibniz-Preisträger Jens Brüning, um über aktuelle Ergebnisse auf dem Gebiet der Diabetesforschung zu berichten und zu diskutieren.

Im Rahmen des Diabetes-Symposiums findet am Donnerstag, dem 14. Februar, um 12.15 Uhr eine Pressekonferenz statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Während der Konferenz haben Sie die einmalige Möglichkeit, sich aus erster Hand detailliert und umfassend über den neuesten Stand der Diabetesforschung (Schwerpunkt Diabetesprävention) zu informieren.

Themen des Pressegespräches sind:

  • Nahrungsergänzungsmittel in der Diabetesprävention
  • Die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen
  • Neue Ansätze in der Diabetestherapie
  • Zusammenhang zwischen Genen, Ernährung und Diabetesrisiko.

Für Statements und Fragen werden Ihnen Prof. Dr. Hannelore Daniel, Inhaberin des Lehrstuhls für Ernährungsphysiologie der TU München (Weihenstephan), Prof. Dr. Hans-Ulrich Häring, Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Tübingen, Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum München (Großhadern) sowie Herr Prof. Dr. Dr. Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des DIfE, zur Verfügung stehen.

Ihre Anmeldung für die Pressekonferenz

am Donnerstag, dem 14. Februar 2008, 12.15 Uhr, im Lohmann-Raum des DIfE Arthur-Scheunert-Allee 114-116, 14558 Nuthetal

richten Sie bitte bis zum 08. Februar an die DIfE-Pressestelle
(Tel.: 033200 88 278/335, E-mail: presse@dife.de, Fax: 033200 88 503).

Da die Pressekonferenz zur Mittagszeit stattfindet, wird ein Imbiss für
alle Teilnehmer bereitgestellt.

 

Hintergrundinformation zur Diabetesprävention:

Der Typ-2-Diabetes ist eine komplexe, polygenetische Erkrankung mit einer heterogenen Pathophysiologie. Die Erkrankung ist charakterisiert durch eine Übergewicht-assoziierte Insulinresistenz und ein fortschreitendes Versagen der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass eine wirksame Prävention sowohl durch eine Reduktion der Fettmasse im Bauchraum als auch durch eine medikamentöse Blutzuckerkontrolle möglich ist. Allerdings ist der Anteil der Menschen, die nicht auf diese Präventionsmaßnahmen ansprechen, hoch. Dies führt dazu, dass zurzeit weniger als 20 Prozent der Teilnehmer an Lebensstil-Interventionsprogrammen von den angebotenen Maßnahmen profitieren. Die Effektivität der Präventionsmaßnahmen sollte daher in Zukunft noch weiter gesteigert werden.

Ein Ansatz hierfür wäre, vor der Prävention eine möglichst exakte, individuelle Risikobestimmung vorzunehmen. Studien weisen darauf hin, dass eine Genotypisierung eine weitere Individualisierung der Prävention erlauben könnte, indem sie Wechselwirkungen zwischen Genen und Ernährung aufdeckt. Auf diese Weise könnten Individuen identifiziert werden, die von bestimmten Interventionen bevorzugt oder gar nicht profitieren.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 83 außeruniversitäre Forschungsinstitute und forschungsnahe Serviceeinrichtungen. Diese beschäftigen etwa 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 12/2006). Davon sind ca. 5.400 Wissenschaftler (inkl. 2.000 Nachwuchswissenschaftler). Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie sind von überregionaler Bedeutung und werden von Bund und Ländern gemeinsam gefördert. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,1 Mrd. Euro pro Jahr. Die Drittmittel betragen etwa 225 Mio. Euro pro Jahr. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de.

 

 

 

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